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Eigene Studien

Grundsätzlich fördern die Krebsliga Schweiz und ihre Partnerorganisation Stiftung Krebsforschung Schweiz Forschungsvorhaben, die vom Thema und der Herangehensweise frei von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bestimmt werden. Doch erkennt die Krebsliga Schweiz eine wichtige Wissenslücke, kann sie auch veranlassen, dass gezielte Fragestellungen bearbeitet und erforscht werden.

So hat die Krebsliga Schweiz im Herbst 2008 zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) die sogenannte CANUPIS-Studie («Childhood Cancer and Nuclear Power Plants in Switzerland») in Auftrag gegeben, die vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern zusammen mit dem Schweizer Kinderkrebsregister (SKKR) und der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologiegruppe (SPOG) durchgeführt wurde und kein erhöhtes Krebsrisiko für Kinder in der Nähe von Kernkraftwerken festgestellt hatte.

Im Sommer 2012 hat die Krebsliga Schweiz eine Studie zur Zugangsgerechtigkeit in Auftrag gegeben. Die vom Forschungs- und Beratungsbüro Infras durchgeführte Studie zum sogenannten «Off-Label-Use» hat gezeigt, dass die Behandlung mit Medikamenten ausserhalb ihrer Zulassung weit verbreitet ist und dass die dabei entstehenden Kosten nicht einheitlich vergütet werden. Im Schlussbericht stellte Infras verschiedene Lösungsansätze vor, etwa das Nutzenbewertungsverfahren zu vereinheitlichen oder die Finanzierung der Vergütung genauer zu regeln.