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Krebs bei Kindern

In der Schweiz erkranken pro Jahr 180 bis 200 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren an Krebs. Knapp die Hälfte der Betroffenen ist jünger als vier Jahre. Die meisten Krebsarten kommen bei Buben etwas häufiger vor als bei Mädchen.

Auch Kinder können an Krebs erkranken. Manche Krebsarten treten fast ausschliesslich bei Kindern auf, andere Krebsarten kommen bei Kindern praktisch nie vor.


Die häufigsten Krebsarten bei Kindern sind:

  • Leukämien: 32% aller Krebserkrankungen bei Kindern in der Schweiz
  • Tumoren im Hirn und Rückenmark: 23%
  • Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome: 12%
  • Tumoren des sympathischen Nervensystems: 7%
  • Weichteilkrebs: 7%
  • Nierenkrebs: 6%
  • Knochenkrebs: 5%
  • Keimzelltumor: 3%
  • Augenkrebs: 3%


Symptome und Beschwerden

Folgende Anzeichen können auf eine Krebserkrankung bei einem Kind hindeuten:

  • Ungewöhnliche Wölbung des Bauches, Schwellungen
  • Unerklärliches und anhaltendes Fieber
  • Blässe, Energielosigkeit, Gewichtsverlust
  • Unerklärliche, anhaltende Schmerzen (Glieder, Gelenke)
  • Kopfweh, oft mit Erbrechen verbunden
  • Häufige Blutergüsse, unerklärliche Blutungen
  • Nächtliche Schweissausbrüche
  • Plötzliche Veränderung der Gemütslage und des Verhaltens
  • Weisser Schimmer im Auge («Katzenauge»), Schielen


Therapie

In der Schweiz können über 80% aller Kinder, die an Krebs erkranken, geheilt werden. Bei Kindern stehen prinzipiell die gleichen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung wie bei Erwachsenen. Dies sind in erster Linie Operation, medikamentöse Therapien (z.B. Chemotherapie) und Strahlentherapie. Welche Behandlung angewendet wird, hängt in erster Linie von der Art des Tumors und dessen Ausbreitung ab. Oft wird eine Kombination verschiedener Therapien angewendet.

Da Kinder noch wachsen und sich entwickeln, reagieren sie besonders empfindlich auf aggressive Therapien. Aus diesem Grund leiden manche ehemalige Kinderkrebs-Patienten unter Spätschäden der Krebsbehandlung. Beispiele dafür sind Wachstumsstörungen, Unfruchtbarkeit, Lernschwierigkeiten oder ein erhöhtes Risiko für eine weitere Krebskrankheit.

Viele dieser Spätfolgen zeigen sich allerdings erst, wenn die Pubertät abgeschlossen und der Körper ausgewachsen ist.