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Chemotherapie

Bei einer Chemotherapie erhält der Patient Medikamente, die das Wachstum der Krebszellen hemmen oder abtöten. Solche Medikamente nennt man Zytostatika. Es gibt über hundert verschiedene Zytostatika, die je nach Krebserkrankung und Krankheitsstadium eingesetzt werden.

Chemotherapien werden meistens über eine Infusion verabreicht. Manche Krebsarten lassen sich hauptsächlich durch eine Chemotherapie behandeln, beispielsweise Leukämien und Lymphome. Bei anderen Krebsarten wird die Chemotherapie nach einer Operation und/oder nach einer Bestrahlung angewendet. Damit sollen eventuell noch im Körper vorhandene Tumorzellen zerstört werden. Eine Chemotherapie kann auch schon vor einer Operation erfolgen, um den Tumor zu verkleinern und dadurch die Erfolgsaussichten der Operation zu verbessern.
Schwinden die Aussichten auf Heilung, kann eine Chemotherapie möglicherweise die Beschwerden von Patienten lindern und so ihre Lebensqualität verbessern.


Nebenwirkungen

Menschliche Zellen teilen sich regelmässig, die Zellteilung durchläuft dabei verschiedene Phasen. Zytostatika stören die unterschiedlichen Teilungsphasen von Krebszellen und hemmen so das Wachstum des Tumors. Auch gesunde Zellen, die sich häufig teilen, werden dadurch geschädigt. Dies ist die Hauptursache verschiedener unerwünschter Wirkungen, die während einer Chemotherapie auftreten können.

Zu den rasch teilenden Zellen gehören beispielsweise die Zellen der Darmschleimhaut, der Haarwurzeln oder die Blutzellen. Dementsprechend können Nebenwirkungen wie Durchfall, Haarausfall und Blutarmut auftreten und es besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten. Die meisten Nebenwirkungen lassen sich heute allerdings durch vorbeugende Massnahmen oder zusätzliche Medikamente mildern oder sogar verhindern. Da die Organe die Fähigkeit haben sich zu erholen, gehen die Nebenwirkungen nach der Behandlung zurück.