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HPV-Impfung

Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV oder HP-Viren) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Die meisten Infektionen heilen ohne Folgen aus. Eine Infektion kann jedoch auch chronisch werden und zu einem erhöhten Risiko für Gebärmutterhals-, Anal-, Mund-/Rachen- und Peniskrebs führen.

Es sind über hundert Typen von HPV bekannt, die mit verschiedenen Nummern bezeichnet werden. Man unterscheidet zwischen «high-risk»-HPV und «low-risk»-HPV.

  • Die «low-risk»-HPV (darunter die Typen 6 und 11) führen zu Genitalwarzen.
  • Die «high-risk»-HPV können zu Krebs führen. Besonders krebserregend sind die HP-Viren 16 und 18.

Die HPV-Impfung schützt vor einer Ansteckung mit bestimmten HP-Viren. Es gibt zwei verschiedene Impfstoffe:

  • Gardasil® schützt vor einer Ansteckung mit den HP-Viren 6, 11, 16 und 18.
  • Cervarix® schützt vor einer Ansteckung mit den HP-Viren 16 und 18.

Die HP-Viren 6 und 11 können Genitalwarzen hervorrufen.
  
Die HP-Viren 16 und 18 sind krebserregend und für mehr als 70 Prozent der Gebärmutterhalskrebse verantwortlich.

Die Impfung sollte möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen, damit ein optimaler Schutz besteht. Gegen bereits erfolgte Infektionen mit den vier oben genannten Viren ist die Impfung wirkungslos. Der Impfschutz hält erwiesenermassen mindestens zehn Jahre. Noch fehlen die nötigen Erfahrungen, ob der Schutz auch längerfristig gewährleistet ist.

Die Eidgenössische Kommission für Impffragen empfiehlt die HPV-Impfung als Basisimpfung für alle Mädchen im Alter von 11–14 Jahren und als «Nachholimpfung» für junge Frauen von 15–19 Jahren. Für junge Frauen von 20 – 26 Jahren sowie für Jungen und Männer im Alter von 11 – 26 Jahren wird die HPV-Impfung als ergänzende Impfung empfohlen.

Im Rahmen der kantonalen Impfprogramme ist die Impfung für 11- bis 26-jährige (Mädchen und Frauen, Jungen und junge Männer) gemäss diesen Empfehlungen kostenlos.

Mehr Informationen zur HPV-Impfung finden Sie hier:

Welche Haltung hat die Krebsliga zur Impfung?

Die Krebsliga ist erfreut über den Fortschritt bei der Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs.

Wichtig ist, dass auch geimpfte Mädchen und Frauen regelmässig einen Krebsabstrich machen lassen, da die Impfung nicht vor allen HP-Viren schützt, die Krebs auslösen können.