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KrebsligaMedienMedienmitteilungenAblehnung durch den Bundesrat; Anliegen ist dringender denn je und die Initiative wird aufrechterhalten

Ablehnung durch den Bundesrat; Anliegen ist dringender denn je und die Initiative wird aufrechterhalten

Heute hat der Bundesrat seine Ablehnung der Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kin-der und Jugendlichen vor Tabakwerbung» kommuniziert. Das Initiativkomitee nimmt diesen Entscheid erstaunt zur Kenntnis und ist enttäuscht, dass sich der Bundesrat nicht zu einem konsequenten Jugendschutz bekennt. Jetzt ist das neue Parlament gefordert, endlich den Schutz für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten. Andernfalls wird das Schweizer Volk über das Anliegen der Initianten entscheiden müssen.

Die grossen Gesundheitsorganisationen der Schweiz sind sich einig: Werbung für Tabakprodukte und E-Zigaretten dürfen Jugendliche nicht zum Rauchen verleiten. «Jede Stunde stirbt in der Schweiz mindestens eine Person an den Folgen des Rauchens. Das sind jährlich 9’500 Personen.» fasst Mitinitiant PD Dr. med. Gilbert Zulian, Präsident der Krebsliga Schweiz zusammen.

Damit nicht genug: Der Tabakkonsum verursacht in der Schweiz jährlich soziale Kosten von fünf Milliarden Franken wegen Produktionsausfällen aufgrund von Krankheit, Arbeitslosigkeit, Invalidität und vorzeitigen Todesfällen. Mit einem weitgehenden Verbot von Werbung, Promotion und Sponsoring für Tabakwaren würde die Schweiz endlich eine der zentralen Forderungen der internationalen Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganisation WHO erfüllen!

Nachhaltig – auch im Jugendschutz!
«Ich verstehe nicht, wie Zahlen und Fakten so ignoriert werden können. Fast alle grossen Gesundheitsorganisationen unterstützen unsere Initiative – das Parlament sollte sich nun von Experten überzeugen und nicht von Wirtschaftsinteressen verführen lassen.» fordert Ständerat Hans Stöckli.
Umso mehr ist das neue Parlament gefordert, beim Schutz der Kinder- und Jugendlichen vor Tabakwerbung nachhaltige und wirksame gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Es kann nicht sein, dass diese Zielgruppe so ungeniert für erwiesenermassen massiv schädliches Produkte, umworben werden darf. Das Initiativkomitee wird die anstehenden parlamentarischen Diskussionen sehr genau verfolgen und sich weitere Schritte vorbehalten.

Für weitere Informationen:

www.kinderohnetabak.ch


Reto Wiesli
Sekretär Initiativkomitee «Ja zum Schutz von Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»
031 508 36 10, reto.wiesli@hausaerzteschweiz.ch

Sandra Hügli-Jost
Kommunikationsbeauftragte mfe - Haus- und Kinderärzte Schweiz
078 920 24 05, sandra.huegli@hausaerzteschweiz.ch
www.hausaerzteschweiz.ch

 

Gesundheitsexperten sind sich einig: Es braucht einen konsequenten Jugendschutz
Die bisherigen Massnahmen sowie die geplanten Verschärfungen reichen immer noch bei weitem nicht aus! Hinter der Initiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» stehen viele grosse Gesundheitsorganisationen der Schweiz. Neben der Allianz «Gesunde Schweiz» sind dies insbesondere mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz, die Krebsliga Schweiz, der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse, kantonale Lungenligen, der Schweizerische Drogistenverband, die FMH, die Lungenfachärzte sowie die Kardiologen. Hinzu kommt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände. Auch Swiss Olympic, der Dachverband des Schweizer Sports, der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz und die Tessiner Associazione Svizzera Non fumatori ASN haben sich der Initiative angeschlossen.

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