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Die Nationale Strategie gegen Krebs, NSK

Die Nationale Strategie gegen Krebs 2014-2017 umfasst die Bereiche Vorsorge, Betreuung und Forschung. Oncosuisse wurde vom «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» beauftragt, eine Organisation aufzubauen und den Betrieb der Organisation zur Umsetzung der Nationalen Strategie gegen Krebs sicherzustellen. Oncosuisse hat Ende August 2013 der Krebsliga Schweiz die Verantwortung über die Gesamtprojektleitung übergeben.

Weiterführung bis 2020 beschlossen
Zusammen mit weiteren Stakeholdern erhält Oncosuisse die Chance, die Versorgungskultur für Krebsbetroffene in der Schweiz bis 2020 weiter zu stärken. Oncosuisse vertritt als Gesellschaft mehrerer Organisationen die gemeinsamen Anliegen im Kampf gegen Krebs. Im Rahmen des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik von Bund und Kantonen wurde am 23. November 2017 der Bericht über die Weiterführung verabschiedet.

Krebs ist in der Schweiz die zweithäufigste Todesursache. Jedes Jahr sind hierzulande 40‘000 Neuerkrankungen zu verzeichnen. Gleichzeitig steigt die Zahl derjenigen, die mit der Krankheit leben. 2030 werden es schätzungsweise eine halbe Million Menschen sein. Diese Zahlen machen Krebs zu einem bedeutenden Faktor für das Gesundheitswesen. Deshalb ist es wichtig, dass die Nationale Strategie gegen Krebs (NSK) weitergeführt wird. Finanziert wird die NSK hauptsächlich öffentlich und privat durch Beiträge von Oncosuisse und weiteren Partnern sowie durch die Unterstützung von Bund und Kantonen.

Schwerpunkte für die Weiterführung
In den kommenden Jahren werden drei Schwerpunkte die Weiterführung prägen: Qualität, Innovation und Koordination. Sämtliche Projekte und Aktivitäten der NSK werden vor diesem Hintergrund positioniert. Nur durch die Schaffung gemeinsamer Schwerpunkte ist es möglich, der Breite der Handlungsfelder und Projekte sowie der Vielfalt der Bereiche, welche das Thema Krebs berühren, gerecht zu werden.

Aufbau einer Cancer Community
Mit dem gestrigen Entscheid des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik können Erkenntnisse und Ergebnisse in der Cancer Community ausgetauscht, Kräfte und Interessen gebündelt sowie das Netzwerk der verschiedenen Organisationen verstärkt werden. Somit können auch relevante Forschungsfragen für Praxis und Politik aktiv aufgenommen werden. Ziel ist letztlich der Aufbau einer Cancer Community, die den gesamten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Diskurs zu Krebs in der Schweiz umfasst.

Krebserkrankungen werden das schweizerische Gesundheitssystem in den kommenden Jahren besonders herausfordern. Einerseits ist aufgrund der demografischen Alterung mit einer weiteren Zunahme an Neuerkrankungen zu rechnen. Andererseits wird sich die Spezialisierung innerhalb der Onkologie verstärken und die Behandlung von Krebserkrankungen aufgrund neuer Forschungsergebnisse komplexer werden. Eine an den Grundsätzen Qualität, Effizienz und Chancengerechtigkeit ausgerichtete Versorgung von an Krebs erkrankten Menschen wird deshalb nur dann Wirklichkeit, wenn alle betroffenen Berufsgruppen und Organisationen eng und koordiniert zusammenarbeiten.
Ausgehend von den Handlungsfeldern, Zielen und Massnahmen des Nationalen Krebsprogramms 2011–2015 legt die Nationale Strategie gegen Krebs 2014 –2017 in den Bereichen Vorsorge, Betreuung und Forschung die für die kommenden Jahre wichtigen Handlungsfelder und Projekte fest. Diese reichen von der Förderung der schweizweiten Einführung von Brustkrebs-Screening-Programmen über die Definition von Patientenpfaden zur interdisziplinären Betreuung von Krebspatientinnen und Krebspatienten, dem Ausbau von Schulungsprogrammen und Beratungsangeboten für Patientinnen und Patienten bis hin zu Massnahmen zur Förderung der klinischen Krebsforschung und zur Verbesserung der Krebsregistrierung als Entscheidungsgrundlage für die Steuerung der Gesundheitspolitik.