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Unsere Aktivitäten

RECIPES rewritten: Genussmomente schenken

Chefs für RECIPES rewritten

Die bei einer Krebstherapie eingesetzten Medikamente verändern oft nicht nur den Appetit, sondern auch den Geschmackssinn. Hier setzte die im Sommer durchgeführte Aktion «RECIPES rewritten» der Krebsliga an. Die Sterneköche Mitja Birlo und Romain Paillereau und das Nachwuchstalent Stéphanie Zosso haben ihre Lieblingsrezepte so angepasst, dass Krebsbetroffenen das Essen wieder schmeckt. Wie die Köche das Testkochen erlebten und was sie bei ihren von Krebs betroffenen Gästen bewirkten, zeigt der Kurzfilm unter krebsliga.ch/recipes-rewritten. Er wurde Ende Jahr mit einen „Edi“ gewürdigt – der Auszeichnung für Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilme. Er nähere sich in sehr berührender Weise einem unbekannten Aspekt eines schwierigen Themas, befand die Jury.

Hilfsfonds: finanzielle Not lindern

Während einer Krebserkrankung können erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten entstehen. Betroffene haben in dieser Situation die Möglichkeit, sich an eine kantonale oder regionale Krebsliga zu wenden. Sind deren finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft, kommt der «Hilfsfonds zur Unterstützung von Krebsbetroffenen»der Krebsliga Schweiz zum Einsatz. Nach einer sorgfältigen Abklärung der finanziellen und sozialen Situation hilft der Fonds Betroffenen unbürokratisch und bedarfsorientiert. Im Jahr 2021 hat die Krebsliga Schweiz Personen, die durch eine Krebserkrankung in finanzielle Not geraten sind, mit insgesamt 434’291 Franken unterstützt.

Neue HPV-Tests: Krebsliga fordert Kostenübernahme

Fast 80 Prozent aller Frauen und Männer stecken sich im Laufe ihres Lebens mit dem Humanen Papillomavirus (HPV) an. Verschiedene HPV-Typen können bei einer andauernden Infektion über Jahre zur Entstehung von Krebs führen. Dank Screenings lassen sich Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals frühzeitig erkennen und Krebserkrankungen verhindern. In der Schweiz ist derzeit die Untersuchung auf Zellveränderungen («Pap-Test») verbreitet, international wird der Abstrich jedoch vermehrt auf Humanen Papillomaviren untersucht («HPV-Test»). Das nationale Expertengremium für Krebsfrüherkennung hat im August 2021 einen Bericht publiziert, in dem es diese neuere Methode für 30- bis 70-Jährige empfiehlt. Die Krebsliga wird sich weiter engagieren für die Kostenübernahme des HPV-Tests durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung.

Q-Label: bessere Behandlungen dank Qualitätsprüfungen

Indem Qualität geprüft und transparent gemacht wird, soll die Behandlung und Betreuung von Frauen mit Burstkrebs weiter verbessert und den Patientinnen mit dem Q-Label eine Orientierungshilfe geboten werden. 2021 fanden insgesamt vier Erstzertifizierungs-Audits und drei Rezertifizierungs-Audits für das Q-Label statt, das von der Krebsliga Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie vergeben wird. Ferner wurde das Monitoring von allen 22 Brustzentren geprüft, die das Label bereits tragen. Die Geschäftsstellentätigkeit des Q-Labels wird ab dem 1. Januar 2022 von der Stiftung SanaCERT Suisse übernommen.

Anerkennungspreis: ein Hauch Magie im Alltag krebsbetroffener Kinder

v.l.n.r.: Mirjam Weber und Gilbert Zulian von der Krebsliga Schweiz mit Docteure Chaussette und André Poulie, Gründer der Stiftung Théodora.

Im November hat die Krebsliga Schweiz die Stiftung Theodora mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet. «Krebsbetroffene Kinder und ihre Angehörigen sind ständig von Ernsthaftigkeit umzingelt. Die Stiftung Theodora und ihre Traumdoktoren ermöglichen den Familien eine Insel der Unbeschwertheit im kräftezehrenden Alltag. Deshalb ist ihre Arbeit so wichtig und wertvoll», betonte Mirjam Weber, Mitglied der Geschäftsleitung der Krebsliga Schweiz, an der Preisverleihung in Lonay (VD). Die Stiftung Theodora verfolgt seit 1993 das Ziel, den Alltag von Kindern im Spital mit Freude und Lachen aufzuheitern. Sie organisiert jede Woche den Besuch von 71 professionellen Artistinnen und Artisten in 34 Spitälern. 

Die letzten Dinge regeln: schweizweite Veranstaltungen

«Sinnvoll vorsorgen – unbeschwert in die Zukunft» lautete der Titel der Veranstaltungsreihe der Krebsliga in Zusammenarbeit mit der Bank Cler. Einmal mehr hat sich gezeigt: Es lohnt sich, Fragen rund um das Lebensende früh- bzw. rechtzeitig zu klären. An den 17 Veranstaltungen in der ganzen Schweiz konnten rund 750 Personen über die Themen Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag und Nachlassplanung informiert werden. Vorlagen und Merkblätter zu allen drei Vorsorgebereichen sind zu finden unter: krebsliga.ch/vorsorgen

Dickdarmkrebsvorsorge: einheitliche Qualitätsstandards für die Schweiz

Etwa fünf Prozent der Schweizer Bevölkerung erkrankt im Verlauf des Lebens an Darmkrebs. Jährlich sterben rund 1700 Personen daran. Die Heilungschancen bei Darmkrebs stehen gut, wenn dieser früh erkannt wird. Die involvierten Akteure, darunter die Krebsliga Schweiz, haben nationale Qualitätsstandards erarbeitet, die im Frühling 2021 in Kraft getreten sind. Sie ermöglichen schweizweit eine einheitliche und qualitätskontrollierte Dickdarm-Krebsvorsorge.

Krebs vorbeugen: wieder mehr Anlässe vor Ort

Besucher im begehbaren Darmmodell der Krebsliga Schweiz

Im Jahr 2021 konnte die Krebsliga mit 21 Auftrittstagen wieder mehr Präventionsauftritte als im Vorjahr durchführen, als aufgrund der Pandemie lediglich zwei von 76 geplanten Anlässen stattgefunden hatten. Der Ernährungsbus und die begehbaren Darm- und Brustmodelle stiessen in verschiedenen Regionen der Schweiz auf grosses Interesse. Beim Darmmodell kamen erstmals Virtual-Reality-Tools zum Einsatz. Ziel der drei Angebote ist es, den Besuchenden auf einfache Weise aufzuzeigen, wie sie ihr persönliches Krebsrisiko senken können und wann eine Krebsfrüherkennung Sinn macht.

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