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KrebsligaÜber KrebsFrüherkennungWarum es hilft, wenn ich meine Brust gut kenne

Warum es hilft, wenn ich meine Brust gut kenne

Für die Früherkennung von Brustkrebs gibt es die Mammografie. Sie können sich zudem mit Ihren Brüsten vertraut machen und selbst auf auffällige Veränderungen achten. Dies ersetzt die Mammografie jedoch nicht. Der folgende Text zeigt Ihnen, worauf Sie dabei achten sollen. 

Wird Brustkrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen besser. Wenn Sie Ihre Brust gut kennen, können Sie verdächtige Veränderungen früh bemerken. Dies ersetzt aber nicht eine Mammografie, die zur Früherkennung ab einem Alter von 50 Jahren empfohlen wird.  

Sobald Sie eine auffällige Veränderung bemerken, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Sie werden entscheiden, ob ein Ultraschall, ein MRT oder eine Mammografie gemacht werden sollte. In den meisten Fällen ist die Veränderung harmlos. Wenn die Veränderung jedoch auf Brustkrebs hinweist, können die Ärztinnen und Ärzte schnell handeln. 

So mache ich mich mit meiner Brust vertraut

Wenn Sie eine der folgenden Veränderungen bemerken, sollten Sie mit Ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt sprechen: 

  • Sie spüren harte, kugelförmige Knoten oder Verhärtungen in der Brust oder unter dem Arm. 
  • Sie sehen, dass sich Grösse, Form oder Farbe der Brust verändert hat. 
  • Sie sehen, dass sich die Haut der Brust verändert hat. Es gibt beispielsweise Dellen, einen Ausschlag oder Rötungen, besonders um die Brustwarze. 
  • Sie bemerken, dass Flüssigkeit aus der Brustwarze kommt, obwohl Sie nicht schwanger sind oder stillen. 
  • Sie bemerken, dass die Brustwarze entzündet ist oder sich auf eine andere Art verändert hat. 
  • Sie sehen, dass Ihre Brust plötzlich eine andere Grösse hat.  
  • Sie bemerken, dass Sie Gewicht verlieren, obwohl Sie nicht versuchen abzunehmen.  

Sehr viele dieser Veränderungen Ihrer Brust sind harmlos. 

Auch wenn Sie Schmerzen in der Brust haben, ist das normalerweise kein Hinweis auf Krebs.  

Wenn die Schmerzen neu auftreten, empfehlen wir Ihnen sicherheitshalber mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen. Sie oder er kann Sie beraten, ob weitere Untersuchungen notwendig sind und wie die Schmerzen behandelt werden können. 

  • Schauen Sie Ihre Brust regelmässig in einem Spiegel an. Achten Sie zum Beispiel beim Duschen darauf, wie sich Ihre Brüste anfühlen.  
  • Achten Sie dabei auch auf Ihre Achselhöhlen und den Bereich oberhalb der Brust.  

Wenn Sie jetzt damit beginnen, Ihre Brust gezielter zu beobachten und zu berühren, können Sie die normalen Veränderungen erkennen. Ihre Brust verändert sich beispielsweise während des Zyklus. 

Wichtig ist, dass Sie wissen, wie Ihre Brust normalerweise aussieht und sich anfühlt.

Wenn Sie unsicher sind, worauf Sie achten müssen, sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.  

Bei manchen Frauen werden die Brüste während der Menstruation grösser, spannen, sind empfindlicher und schmerzen. Es kann auch zu spürbaren Verhärtungen kommen. Das sollte Sie nicht beunruhigen. 

Untersuchen Sie Ihre Brüste einige Tage nach der Menstruation erneut. Dann ist das Brustgewebe in der Regel weicher. Meistens spüren Sie einige Tage danach keine Verhärtungen mehr. 

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Mammografie die wirkungsvollste Methode ist, um Brustkrebs bei Frauen ab 50 Jahren frühzeitig zu erkennen.  

In mehreren Kantonen gibt es Programme, welche Frauen ab 50 Jahren alle zwei Jahre zu einer Mammografie einlädt. Eine aktuelle Übersicht über die Kantone mit Programmen finden Sie unter www.swisscancerscreening.ch

In Kantonen ohne Früherkennungsprogramm können Sie sich in Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt eine Mammografie verordnen lassen. 

Verfasst im März 2023.
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