An einem Multiplen Myelom erkranken in der Schweiz jedes Jahr 750 Menschen. Was ist ein Multiples Myelom? Welche Beschwerden verursacht ein Multiples Myelom? Wie behandeln Fachleute ein Multiples Myelom? Sie finden auf dieser Seite die wichtigsten Informationen.
Das Multiple Myelom ist eine bösartige Erkrankung der Plasmazellen im Knochenmark.
Bei einem Multiplen Myelom verändern sich die Plasmazellen im Knochenmark krankhaft und vermehren sich unkontrolliert. Im Alltag wird die Krankheit deshalb auch «Knochenmarkkrebs» genannt. Das Multiple Myelom ist eine chronische Erkrankung, die längerfristig Ihre Knochen zerstört.
Welche Beschwerden kann ein Multiples Myelom verursachen?
Haben sich gesunde Plasmazellen krankhaft verändert, werden sie Myelomzellen genannt. Die Myelomzellen sammeln sich im Knochenmark an und vermehren sich immer weiter.
Zu Beginn der Erkrankung bemerken Sie vielleicht Beschwerden wie Knochenschmerzen (oft im Bereich der Wirbelsäule). Oder Sie fühlen sich ständig müde. Mit der Zeit kommen weitere Beschwerden hinzu.
Ein Multiples Myelom lässt sich nicht dauerhaft heilen, aber zurückdrängen. Ist die Krankheit in einem sehr frühen Stadium, können Sie unter Umständen mit einer Therapie noch warten. Sie müssen allerdings regelmässig zu Kontrolluntersuchungen gehen.
Die häufigsten Therapien bei einem Multiplen Myelom sind:
medikamentöse Therapien,
Hochdosis-Chemotherapie mit Blutstammzelltransplantation,
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